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Fabio Di Giannantonio Portugal

Fabio Di Giannantonio gibt zu, dass er zu Beginn seiner Rennen etwas zu vorsichtig ist und dass ihn dies beim Versuch, aufzuholen, bestraft.

Fabio di Giannantonio Seine Grand-Prix-Rennen ähneln sich immer mehr, und der Große Preis von Portugal bildete da keine Ausnahme. Der italienische Fahrer hat zwar das Tempo, verliert aber am Freitag Zeit und kann im Qualifying am Samstag sein volles Potenzial nicht abrufen. Das Ergebnis: trotz eines soliden RenntemposEr kann nur selten um einen Podiumsplatz mitspielen.

Diesen Sonntag wiederholte sich das Szenario. Als Neunter im Qualifying wurde er in der ersten Runde abgedrängt und fiel auf den 14. Platz zurück. Auf einer so anspruchsvollen Strecke wie Portimão braucht man in den ersten Kurven Nerven aus Stahl, und Von Giannantonio räumt ein, dass er nicht bereit ist, irgendetwas zu tun, um sich seinen Platz unter den anderen zu sichern.

„Ich hatte Pech beim Start. Mein Start an sich war gut, aber in den ersten Kurven geriet ich zwischen die anderen Fahrer und fand nicht die richtige Linie. Das setzte sich in den folgenden Kurven fort, und die Situation verschlimmerte sich. Es war eine Verkettung unglücklicher Umstände, die mich auf den 14. Platz zurückwarf.“, er erklärte.

„Ehrlich gesagt, fehlt mir der Mut, in der ersten Runde ein Kamikaze-Manöver zu fahren. Natürlich versuche ich, mich so gut wie möglich vorne zu positionieren, aber man muss ja auch überleben. Am Ende der Geraden erreichen wir 300 km/h, und zwischen Motorrad und Fahrer befinden sich 200 kg schwere Ausrüstungsteile. Wenn man unter diesen Bedingungen in jemanden hineinfährt, tut das weh. Ich bevorzuge saubere Manöver.“

Fabio Di Giannantonio Portugal

Des lors, Fabio di Giannantonio Er startete seine Aufholjagd und überquerte die Ziellinie als Achter, nachdem er Johann Zarco in der vorletzten Runde überholt hatte. Eine beachtliche Leistung, die ihn aber angesichts seiner Ausgangsposition und des Tempos, mit dem er sich am Vortag wieder unter die ersten Fünf vorgekämpft hatte, sichtlich nicht zufriedenstellte. Für den Italiener liegt das Hauptproblem in den ständigen Änderungen an seiner Ducati, die es ihm jedes Mal aufs Neue abverlangen, sein Vertrauen zurückzugewinnen.

„Das Rennen war super, ich hatte ein gutes Tempo und habe viele Überholmanöver geschafft, aber Platz acht ist das Beste, was ich erreichen konnte. Ich bin nicht zufrieden; die Leistung war da, aber das Team und ich wollen mehr.“, Sagte er.

„Dieses Jahr haben wir das Motorrad mehrmals umgebaut. Wir haben eng mit Ducati zusammengearbeitet, um sein volles Potenzial auszuschöpfen. Aber wenn man bei etwas Neuem einen Fehler macht, verliert man manchmal die Fähigkeit, sofort eine schnelle Runde zu fahren. Um auf einer Rennstrecke einen Rekord aufzustellen, müssen Selbstvertrauen und Gefühl jedes Mal optimal sein. Doch selbst mit dem besten Motorrad muss man die Einstellungen mehrmals testen. Wenn man viele neue Dinge ausprobiert, ist der Vorteil, dass man sich sofort verbessern kann, der Nachteil aber, dass man nie sein Maximum erreicht.“

Ergebnisse des MotoGP-Grand-Prix von Portugal 2025 :

Portugal-GP

Klassifizierungsgutschrift: MotoGP.com

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