Da die Sicherheit der Athleten in allen Geschwindigkeitssportarten ein zunehmendes Problem darstellt, bildet der Motorradsport keine Ausnahme und unternimmt einen wichtigen Schritt in diese Richtung: Internationaler Motorradverband (FIM) hat soeben spezifische Richtlinien für die Beurteilung und Behandlung von Gehirnerschütterungen in allen Motorsportdisziplinen, einschließlich der MotoGP.
Warum diese Initiative wichtig ist
Eine Gehirnerschütterung ist eine traumatische Hirnverletzung Eine Gehirnerschütterung entsteht meist durch einen heftigen Aufprall auf den Kopf, beispielsweise bei einem Sturz aus großer Höhe. Wird sie nicht richtig diagnostiziert und behandelt, kann sie schwerwiegende Folgen haben. Kurzfristige Nebenwirkungen (Kopfschmerzen, Gleichgewichtsstörungen, Gedächtnisverlust) aber auch nachhaltige Auswirkungen auf die neurologische Gesundheit.
Historisch gesehen hat sich die Motorradwelt bei der Behandlung dieser Art von Verletzung auf allgemeine Sportprotokolle verlassen, aber diese Methoden waren nicht nicht immer an die spezifischen Eigenschaften und einzigartigen Risiken des Motorradfahrens angepasstDie FIM hat daher beschlossen, Maßnahmen zu ergreifen, um diese Lücke zu schließen.
Was die neuen Richtlinien vorsehen
Die neuen FIM-Regeln führen eine Reihe von Änderungen ein klare, an das Motorrad angepasste Verfahren für:
- Eine Gehirnerschütterung schnell erkennen
Sobald ein Fahrer einen Schlag auf den Kopf erleidet, werden spezifische Kriterien vorgeschlagen, um festzustellen, ob eine Gehirnerschütterung wahrscheinlich ist. - Entfernen Sie den betroffenen Treiber sofort.
Ein Fahrer, bei dem der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung besteht, muss sofort vom Wettbewerb ausgeschlossen werden und darf nicht nicht weiterfahren bis eine ärztliche Diagnose gestellt wurde. - Befolgen Sie einen strukturierten Behandlungsprozess und nehmen Sie das Autofahren wieder auf.
Die Rückkehr zum Wettkampf wird als ein schrittweiser Prozess definiert, der von Fachleuten überwacht wird und die tatsächliche Genesung des Fahrers berücksichtigt. Der Prozess ist auf das Motorrad – und nicht nur auf andere Sportarten – abgestimmt.

Die „9 Rs“-Regel: eine klare Methode für alle
Eines der Schlüsselelemente dieser neuen Richtlinien ist die Übernahme von „9 R“Ein einfaches, aber umfassendes Rahmenkonzept, das dabei hilft, jeden Schritt des Gehirnerschütterungsprozesses zu bewältigen:
-
Reduzieren – das Risiko von Gehirnerschütterungen flussaufwärts verringern
-
Erkennen / Erkennen – die Anzeichen einer Gehirnerschütterung schnell erkennen
-
Entfernen – Piloten bei Verdacht auf Gehirnerschütterung aus dem Verkehr ziehen
-
Weiterleiten / Weiterleiten – den Piloten an einen medizinischen Spezialisten verweisen
-
Ruhe / Erholung – dem Gehirn Zeit zur Erholung geben
-
Genesen – schrittweise die täglichen Aktivitäten wieder aufnehmen
-
Rehabilitation / Rehabilitation – medizinische und physische Unterstützung
-
Rückkehr zum Sport – schrittweise Rückkehr zum Training und Wettkampf
-
Rezension / Bewertung – Überwachung nach der Wiederherstellung und kontinuierliche Protokollaktualisierungen

Dieses Rahmenkonzept wird bereits in anderen Sportdisziplinen im Zusammenhang mit Gehirnerschütterungen angewendet, aber es ist nun speziell an den Motorradkontext angepasst von der FIM.
Ein wissenschaftlicher und kooperativer Ansatz
Die Umsetzung dieser Richtlinien folgt aus eingehende Recherchen, Konsultationen mit internationalen Gesundheitsexperten und Zusammenarbeit mit nationalen VerbändenZiel ist es, einen wissenschaftlich fundierten und sich weiterentwickelnden Ansatz anzubieten, der regelmäßig aktualisiert wird, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.
Laut dem Präsidenten der FIM, Jorge ViegasDiese Initiative zielt darauf ab, die Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Piloten stehen im Mittelpunkt des Sports.und gleichzeitig den Wettbewerb auf sichere und nachhaltige Weise weiterzuentwickeln.
Geschwindigkeit für alle!
Die Richtlinien gelten für alle Ebenen des Motorradrennsports, nicht nur für die MotoGP, und werden von entsprechenden Programmen begleitet. Schulungen für Piloten, Teams, Offizielle und VerbändeSie definieren auch Mindestausschlussfristen nach einer Gehirnerschütterung, abhängig vom Alter und einem spezifischen Programm für eine allmähliche Rückkehr zum Motorradfahren.
Laden Sie das Dokument hier herunter.
FIM MotoGP Gehirnerschütterungen
































